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ISHIKAWA
  • TOKYO
  • ISHIKAWA

THE LIVING LEGACY OF SAMURAI CULTURE

Besuchen Sie den Shinjuku Gyoen National Garden, angelegt auf einer ehemaligen Samurai-Residenz, und lassen Sie sich von der inspirierenden Landschaft in der Zeit zurückversetzen. Reisen Sie dann zu dem bekannten Park Kenroku-en, wo einst in der Edo-Periode (1603-1868) der Feudallord Maeda herrschte. Kenrokue-en liegt in der Nähe der Burg Kanazawa und historischer Samurai-Residenzen und bietet wunderschöne jahreszeitliche Ansichten, angefangen mit den Kirschblüten im Frühling bis hin zum typischen yukitsuri-Baumschutz im Winter. Erleben Sie Samurai-Kultur in der Präfektur Ishikawa, in der die Vergangenheit auch heute noch lebendig ist.

Official Tokyo Travel Guide
https://www.gotokyo.org/de/

Local government official website
https://www.hot-ishikawa.jp/german/

Reisende

  • Traveled : July 2018 Ian Livingston
    Beruf: Redakteur, JohnnyJet.com
    Wohnort USA
  • Traveled : July 2018 Dana Macalanda
    Redakteur
    Wohnort Tokyo
    Heimatland: USA

Internationaler Flughafen Los Angeles

ANA105 Sie können die Reiseroute von Ihrem Land aus erforschen

  • Ian Livingston

    Die 777-300 von ANA verfügt über breite Sitze. Der Flug verlief ohne Turbulenzen, und der Service an Bord und auch am Abflug-Gate in Los Angeles war hervorragend. Besonders gefiel mir die ausführliche Beschreibung der Menüs. Ich wählte in Sojasauce gekochten Menuke-Barsch als Frühstück.

Internationaler Flughafen Hanedamore

Internationaler Flughafen Haneda

Der Flughafen dient als Tor zu Tokyo. Das Passagierterminal ist gefüllt mit verschiedenen kommerziellen Einrichtungen, und Besucher können einen Panoramablick von der Aussichtsplattform auf dem Dach auf die Bucht von Tokyo genießen, so dass das Terminal etwas für alle bietet, und nicht nur für Fluggäste.

Großraum Tokyo

Erster Tag

TOKYO

Todoroki-Talmore

Todoroki-Tal

Dieses 1 km lange Tal, an der Südspitze der Musashino-Ebene gelegen, ist eines der wenigen Täler im Großraum Tokyo.
Von dem kleinen Bhf. Todoroki gehen Sie kurze 3 Minuten zu der „Golf“-Brücke und von dort aus die Treppen zu dem Wanderweg am Yazawa-Bach herunter, der am Bach entlang stromabwärts führt.
Hören Sie das Rascheln der japanischen Zelkove, Konara-Eichen und Hartriegelbäume in der Brise, das Murmeln des Baches und den Gesang der Vögel. So von der Natur umgeben, vergessen Sie völlig, dass Sie in einer Stadt sind.

  • Ian Livingston

    Eine Dschungeloase mitten in Tokyo. Etwa 30 Meter unterhalb der belebten Straße breitet sich hier eine Welt aus üppigem Grün aus. Der Lärm und die Hitze der Stadt werden von dichtem Bambusgehölz, Keyaki-Bäumen und Hainbuchen ferngehalten. Der Pfad verläuft neben einem Flüsschen. Unser morgendlicher Sonntagsspaziergang hier war eine bezaubernde Überraschung.

    Shuichi liegt in der Nähe der Station Todoroki an der Oimachi-Linie und bietet sich zur Einkehr nach dem Morgenspaziergang im Todoroki-Tal an. Das gemütliche zweigeschossige Restaurant ist vor allem für seine Nudeln zum Eintauchen in Currysauce bekannt. Am Essensmarken-Verkaufsautomat entschied ich mich jedoch für Tantanmen-Nudeln mit schwarzem Sesam, die köstlich waren. Bei meinem nächsten Besuch in Tokyo komme ich bestimmt zurück!

  • Dana Macalanda

    Es dauert nicht lang, diese mitten in der Stadt gelegene Dschungeloase zu erreichen. Diese versteckte Ecke Tokyos ist ein Ort der Ruhe und eine eigene kleine Welt unter einem Dach von Bäumen, die ihre schützenden Äste über Anwohner und Fotografen breiten, die über den schmalen, gut gepflegten Weg spazieren, der sich am Flüsschen Yazawa entlang windet.

    Egal wie heiß das Wetter ist, auf Ramen hat man immer Appetit. Shuichi mag wie ein altmodisches Kaffeehaus wirken, ist jedoch tatsächlich ein beliebtes Ramen-Restaurant, das leckere Curry-Tsukemen serviert (kalte Nudeln zum Dippen in kalte oder warme Soße).

Tokyu-Oimachi-Linie
Todoroki-->Ōokayama

Tokyu-Meguro-Linie
Ōokayama-->Yotsuya
(35 Minuten/400 Yen) *Von Todoroki nach Yotsuya

JR-Chuo-Linie
Yotsuya-->Ochanomizu
(6 Minuten/160 Yen)

Sake-Probiererlebnis
(Meishu Center Sake-Geschäft Ochanomizu)
more

Sake-Probiererlebnis<br>(Meishu Center Sake-Geschäft Ochanomizu)

Meishu Center ist eine Vertriebsstelle einer sorgfältigen Auswahl von Sake-Sorten aus ganz Japan.
Hier können Sie 150 verschiedene Sake-Sorten von berühmten Klassikern bis hin zu verborgenen Juwelen für 150 Yen pro Glas probieren.
Sake, der Ihnen schmeckt, können Sie auch kaufen. Wenn Sie 3 Sake-Sorten probieren, erhalten Sie einen Rabatt von 100 Yen.
Vergleichen Sie in aller Ruhe, um den Sake nach Ihrem Geschmack zu finden.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie sich auch vom Personal beraten lassen.
Man wird Ihnen helfen, genau das Richtige für Sie zu finden.
Das Geschäft bietet zudem viele gut zu Sake passende Snacks an. Es gibt auch Rohsake und Dessertsake – viel Spaß beim Verkosten und Ermitteln der richtigen Sorte.

  • Ian Livingston

    Ich wusste gar nicht, dass es so ein Geschäft gibt. Ich weiß nicht viel über Sake, aber in Japan wie auch in jedem anderen Land versuche ich stets, etwas aus den lokalen Gewohnheiten des Alkoholgenusses zu lernen. Die Sake-Verkostung war jedenfalls hochinteressant.

  • Dana Macalanda

    Meishu Center ist ein besonderer Ort. Sie können jede beliebige Flasche aus den Regalen nehmen, auf denen sich rund 100 Sorten Sake und einige andere Spezialitäten wie umeshu (Pflaumenwein) aneinanderreihen. Es gibt ausführliche Beschreibungen in japanischer und englischer Sprache.

Tokyo Metro Marunochi-Linie
Ochanomizu--> Shinjuku-gyoenmae
(21 Minuten/200 Yen)

Shinjuku Gyoenmore

EMPFOHLENE REISEZIELE

Shinjuku Gyoen

Im Jahre 1906 als kaiserlicher Garten fertiggestellt, wurde Shinjuku Gyoen 1949 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Inneren des 58,3 Hektar großen Geländes befinden sich ein japanischer Garten, ein Barockgarten und ein Landschaftsgarten, die alle kunstvoll angelegt sind.
Berühmt für Kirschblüten im Frühjahr und rotes Laub im Herbst, ist Shinjuku Gyoen ein Ort für Erholung und Entspannung, eine Oase in der Stadt.

  • Ian Livingston

    Shinjuku Gyoen ist eine riesige grüne Lunge. Das Gelände gehörte einst einem daimyō (Feudalherr, der direkt dem Shogun unterstellt war). Später wurde es zu einem kaiserlichen Garten erklärt und dann im Zweiten Weltkrieg beinahe zerstört. Heute ist hier ein Park, in dem man sich wunderbar entspannen kann.

    Shinjuku ist ein extrem spannender Ort, und ich hatte während meines kurzen Besuchs hier viel Spaß. Reisende sollten unbedingt etwas Zeit für diesen Stadtteil reservieren, um mit allen Sinnen darin einzutauchen, und sei es nur auf einem Spaziergang über die Golden Gai. Obwohl sie nachmittags eher ruhig war, hat sie mir gut gefallen.

    Mimiu in Shinjuku ist Teil einer Restaurantkette, die es schon seit beinahe 250 Jahren gibt. Das Restaurant spezialisiert sich auf udon-suki, eine Mahlzeit rund um köchelnde dashi-Brühe, in der die Gäste Udon-Nudeln, Protein und Gemüse kochen. Besonders lecker waren die Nudeln und die Pilze.

  • Dana Macalanda

    Shinjuku Gyoen ist ein idyllischer Park für Picknicks und Spaziergänge inmitten von Tokyo. Achten Sie auf die Schildkröten am Teichrand und die Naito-tōgarashi-Topfpflanzen in Erinnerung an die Familie Naito, die diese Paprikasorte anbaute, als sie in der Edo-Zeit in dieser Gegend lebte.

    Auf einem kurzen Gang über die Golden Gai und durch das nahegelegene Bicqlo (ein gemeinsames Geschäft der Modemarke Uniqlo und des Elektronikfachmarkts Bic Camera) sieht man viele interessante Gestalten.

    Obwohl ein Eintopf eher weniger fotogen ist, wissen die Leute bei Mimiu ihren Udon-Suki-Topf zu präsentieren. Halten Sie Ihre Kameras bereit, um das appetitliche Arrangement aus buntem Gemüse, Tofu und anderen Köstlichkeiten auf den dampfenden Udon-Nudeln festzuhalten.

Shibuya Tokyu REI Hotel

  • Ian Livingston

    Vom Bahnhof Shibuya sind es nur wenige Minuten Fußweg bis zum Shibuya Tokyu REI Hotel. So ist es ein praktischer Ausgangspunkt zur Erkundung von Shibuya. Die Kombination aus Lage, Personal und Frühstücksauswahl (darunter superfrischer Möhrensaft) macht es zu einer ausgezeichneten Übernachtungsmöglichkeit.

  • Dana Macalanda

    Das Hotelpersonal spricht Englisch, die Zimmer sind sauber und es gibt WLAN. Der ultimative Luxus ist die Lage des Hotels nur wenige Minuten entfernt von der großen Fußgängerkreuzung von Shibuya; so müssen Sie sich keine Gedanken machen, ob Sie am Abend den letzten Zug erreichen.

Zweiter Tag

HOKURIKU(ISHIKAWA)

Bahnhof Tokyomore

Bahnhof Tokyo

Im Oktober 2012 wurden die Konservierungs- und Restaurationsarbeiten am Maronouchi-Gebäude des Bahnhofs Tokyo abgeschlossen. Die rote Backsteinfassade, die lange als das Symbol des Bahnhofs Tokyo geliebt wurde, wurde zurückgebracht und das Gebäude erscheint in seiner ursprünglichen Pracht wie bei seinem Bau vor fast hundert Jahren. Bei dem Anlass wurden auch das Bahnhofshotel Tokyo und die Galerie des Bahnhofs neu eröffnet. Das Hotel ist das einzige in Japan, das innerhalb eines geschützten Kulturguts liegt. Das Innere ist in anspruchsvollem, klassischem europäischen Stil gestaltet, der zu der Pracht des Äußeren des Marunouchi Gebäudes passt.

JR Hokuriku Shinkansen

  • Ian Livingston

    Der Shinkansen ist eine äußerst praktische Art, Japan zu bereisen. Mit dem Hokuriku-Arch-Pass können Sie von Tokyo nach Kanazawa fahren. Die Bahnhöfe sind gut ausgeschildert (auch in Englisch), die Züge fahren pünktlich, und die Sitze sind bequem und bieten viel Beinfreiheit. Der Platz neben meinem reservierten Sitz war leer, so dass ich die vorbeifliegende Landschaft in Ruhe betrachten konnte.

  • Dana Macalanda

    Obwohl man sich mit Raketengeschwindigkeit von einem Ende des Landes zum anderen bewegt, kann man sich im Hokuriku Shinkansen wunderbar entspannen. Die Reise verlief reibungslos und angenehm dank der breiten Sitze und der großen Beinfreiheit.

Bahnhof Kanazawamore

Bahnhof Kanazawa

2011 wählte Travel+Leisure diesen Bahnhof unter die 14 schönsten Bahnhöfe der Welt. Die massiven Säulen des characteristischen Tors am Eingang sind den traditionellen japanischen Trommeln nachempfunden. Im Inneren gleicht der Bahnhof mit seiner Dekoration aus lokaler traditioneller Handwerkskunst einem Museum.

  • Ian Livingston

    Der geschäftige Verkehrsknotenpunkt von Kanazawa ist sehr übersichtlich und einfach schön. Wie an vielen Umsteigebahnhöfen in Japan gibt es Hilfe für Englischsprecher in der Form von Info-Desks, Gepäckaufbewahrung und Lieferservice sowie von Freiwilligen angebotene Stadtführungen. Mit seinem Bahnhof beweist Kanazawa, dass es auch dem ahnungslosesten Englischsprecher weiterhelfen kann.

    Eine herrliche Mahlzeit. Diese Art von Erlebnis ist es, die mich immer wieder nach Japan zurückkehren lässt, solange ich noch reisen kann. Eine Auswahl von zehn Stücken Sushi wurde eins nach dem anderen vor uns gelegt, mit der Bitte, es innerhalb von drei Sekunden ohne weiteres Würzen zu verzehren (um den vom Küchenchef gewünschten Geschmack zu bewahren).

    Aus Kanazawa stammen 90 % der japanischen Blattgoldproduktion. Die Welt des Blattgolds war mir bislang fremd, weshalb ich mich auf einen kurzen Besuch beim Blattgoldhersteller Sakuya freute. Dort wurde ich erneut Zeuge des hohen Ansehens der Handwerkskunst. Mir gefielen auch das in Blattgold gewickelte Matcha-Eis und der mit Goldstaub besprenkelte geröstete Tee. In der nahegelegenen Teestube Shima erlebte ich die typische Holzarchitektur der chaya (Teestube). Ein wirklich schönes Bauwerk.

    Der Bezirk Higashi Chaya eignet sich hervorragend für einen Verdauungsspaziergang. Reihen zweigeschossiger hölzerner chaya stehen hier seit 1820. Sie sind eine schöne Fotokulisse und versetzen Besucher wie mich zurück in das romantische Japan ihrer Fantasie. Das Sojasaucen-Eis rundete das Erlebnis ab.

  • Dana Macalanda

    Der Bahnhof von Kanazawa ist mit seinem schönen Design typisch für die Mischung von modernem Schick und Tradition, den diese Stadt bietet. Ein Tagespass für den Bus kostet nur 500 Yen, und das Informationszentrum für Besucher liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtmaskottchen Hyakuman-san, einer drolligen goldenen daruma-Figur.

    Sie mögen kein Sushi? Eine Reise in die Region Hokuriku könnte Sie umdenken lassen. Die geschickten Sushimeister bereiten köstliches frisches Sushi aus den vielen heimischen Arten von Fisch zu.

    Wir haben in diesem Bezirk viel über Blattgold und Geishas erfahren. Trotz seiner offensichtlichen Eleganz wird man in diesem Bezirk offen und warmherzig empfangen.

    Kanazawa hat zwischen seinen alten Geisha-Häusern und Spezialitätengeschäften viel Einzigartiges zu bieten. Ganz oben auf der Liste steht für mich das Eis mit Sojasaucengeschmack (wahlweise mit einem dicken Sirup, der das Geschmackserlebnis noch intensiver macht).

Joka-machi Kanazawa Shuyu Bus (Kanazawa-Schleifenbus):
Bahnhof Kanazawa-eki Ostausgang --> Kenrokuen-Shita, Kanazawajo
Etwa 17 Minuten / 200 Yen (Tagespass: 500 yen)

3 Minuten Fußweg

Kenrokuen-Gartenmore

EMPFOHLENE REISEZIELE

Kenrokuen-Garten

Der Kenrokuen-Garten ist einer der drei berühmtesten Gärten Japans und der vielleicht schönste „Samurai-Garten“, dessen Fertigstellung rund 180 Jahre in Anspruch genommen hat. Der Garten bietet reizvolle Ansichten zu jeder Jahreszeit: Kirschblüten im Frühling, Iris im Sommer, buntes Laub im Herbst und „yukitsuri“ (Pfosten und Seile zum Stützen der Bäume) im Winter. Die Besucher können auch die daneben liegende Burg Kanazawa besichtigen. Die Stadt Kanazawa hat sich um die Burg herum entwickelt und verfügt über zahlreiche historische und kulturelle Einrichtungen.

  • Ian Livingston

    Bei meinem Besuch des Kenrokuen-Gartens, einem der drei schönsten japanischen Gärten, zeigte sich dieser zu meiner Freude von seiner besten sommerlichen Seite. Kanazawa profitiert immens von diesem Park und seinen vielen Bäumen. Hier findet man Frieden und die Spuren der Geschichte.

    Das parkähnliche 21st Century Museum of Contemporary Art hat mir unter den verschiedenen Museen, die ich in meinem Leben besucht habe, mit am meisten Spaß gemacht. Es wurde 2004 auf dem Gelände einer ehemaligen Schule eröffnet. Seine großartigen weißen Linien (gezeichnet von den Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa) verleihen der Dauerausstellung und den temporären Ausstellungen einen Rahmen, während im umliegenden Grün Tochterausstellungen zu sehen sind, die Erwachsene wie Kinder kostenlos zur Interaktion einladen. Das Museum zieht Kunstliebhaber aus aller Welt an und bietet auch dem Laien einen guten Einstieg in die Welt der modernen Kunst.

    Das Abendessen bei Hacchoya war üppig. Ich mochte unter anderem die Tempura-Spießchen, und die Mahlzeit war ein netter Abschluss unseres Tages in Kanazawa.

  • Dana Macalanda

    Dieser weitläufige Park liegt neben der Burg Kanazawa und ist voller historischer Schätze, die bis in die Edo-Zeit zurückreichen. Es ist ergreifend, wie liebevoll die Natur hier gepflegt wird. Die Gärtner kümmern sich intensiv um den bekannten 170 Jahre alten neagarimatsu-Baum (Kiefer mit freiliegenden Wurzeln) und lesen herabgefallene Nadeln von Hand auf.

    Ein gutes Museum erkennt man daran, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen Freude an den ausgestellten Objekten haben. Das Museum ist frei zugänglich, und die Bürger dürfen ihre Kunst neben den Werken bekannter Künstler zeigen. Der „Swimming Pool“ von Leandro Erlich ist das beliebteste Stück der Dauerausstellung, die viele weitere Schätze zu bieten hat.

    Teil des reichhaltigen kaiseki-Menüs (ein traditionelles mehrgängiges Menü) bei Hacchoya war jibuni, ein leckerer lokaler Enteneintopf. Menschen mit Lebensmittelallergien serviert das freundliche Personal allergenfreie Alternativen.

Kenrokuen-Shuttle: Kenrokuen-Shita, Kanazawajo --> Korinbo
Etwa 5 Minuten / 200 Yen (Tagespass)
(10 Minuten Fußweg)

Kanazawa Tokyu Hotel

  • Ian Livingston

    Der Standard des Kanazawa Tokyu Hotel soll meines Wissens über dem hiesigen Durchschnitt liegen. Das Hotel ist in westlichem Stil gehalten, sauber und gut ausgestattet. Mein Zimmer im obersten Stockwerk war geräumig und bequem, aber das Beste war vielleicht die Aussicht auf die Stadt mit den Bergen im Hintergrund. Auch der Service war ausgezeichnet.

  • Dana Macalanda

    Das schicke Innendesign des Hotels spiegelt das hohe Niveau an Handwerkskunst der Stadt wider. Das Hotel liegt in bequemer Laufweite von mehreren Touristenattraktionen, darunter dem Samurai-Bezirk.

Dritter Tag

Kanazawa Tokyu Hotel

2 Minuten Fußweg

Bezirk Nagamachi Samurai Residenzmore

Bezirk Nagamachi Samurai Residenz

Hier standen einst die Residenzen von Mittelklasse-Samurais der Domäne Kaga. In der Stadtlandschaft herrscht auch heute noch die Atmosphäre aus der Zeit der alten Herrscher, als Samurais das Straßenbild prägten, mit ockerfarbenen Lehmwänden, Holzziegeldächern, Wasserkanälen und den „nagayamon“-Toren mit ihren „bushimado“-Fenstern (Kriegerfenstern). Die Lehmwände werden in Kanazawa seit jeher im Winter mit „komogake“-Strohmatten bedeckt. Auch der hiesige Garten ist sehenswert; 2003 wurde er von der amerikanischen Fachzeitschrift Journal of Japanese Gardening auf Rang 3 gehoben.

  • Ian Livingston

    Die Samurai-Geschichte Japans ist hochinteressant, auch für Besucher, die ansonsten eher nicht geschichtsbeflissen sind. Für mich jedenfalls waren der geführte Spaziergang durch den Samurai-Bezirk und das Nomura-Samurai-Haus ein Höhepunkt meiner Zeit in Kanazawa.

    Ich liebe solche Märkte, und deshalb natürlich auch den Omicho-Markt. Ich habe für nur ein paar hundert Yen eingekauft und gegessen: einen Grüntee-Soja-Latte, Baby-Jakobsmuscheln am Spieß und unagi am Spieß. Alles war lecker. Besonders der unagi-Spieß war unvergesslich köstlich.

  • Dana Macalanda

    Im Vergleich zur Opulenz der herrschenden Klasse von Kyoto zeichnen sich die Samurai-Residenzen hier durch rustikalen Charme aus; ein besonders schönes Beispiel sind die Zypressenholzdecken und der liebevoll angelegte Garten der Residenz des Nomura-Clans. In diesem ehrwürdigen Haus werden auch Schwerter und andere Schlachtartefakte ausgestellt.

    Der rund 300 Jahre alte Omicho-Markt ist auch heute noch beliebt. An seinen gewundenen Wegen, die in einem eleganten Neubau untergebracht sind, findet man eine reiche Auswahl an Meeresfrüchten, die den Einheimischen ebenso wie den Besuchern das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Joka-machi Kanazawa Shuyu Bus (Kanazawa-Shuttlebus)
Korinbo --> Bahnhof Kanazawa Ostausgang
Etwa 15 Minuten / 200 Yen (Tagespass)

JR-Bahnhof Kanazawa --> JR Wakura Onsen (etwa 1 Stunde, 2.230 Yen)
*JAPAN RAIL PASS verwendbar

  • Ian Livingston

    Der Weg von Kanazawa nach Notojima dauert etwas mehr als eine Stunde: Zunächst eine Fahrt mit der JR-Bahn bis Wakuraonsen und dann mit dem Bus ein kurzes Stück über eine Brücke auf die Insel. Die Bahnfahrt war wie jede meiner Zugreisen bisher in Japan einfach und komfortabel.

  • Dana Macalanda

    Die Fahrt weg aus der Stadt in einem Expresszug war dank eines ekiben (Bahnhof-Lunchpaket), von denen es eine riesige Auswahl am Bahnhof gibt, eine höchst erfreuliche Angelegenheit.

Bus
Haltestelle Wakuraonsen → Kodamiyanomae (etwa 25 Minuten)

2 Minuten Fußweg
*Je nach Ryokan gibt es ein Shuttlewagen bis zum Bahnhof Wakuraonsen.

Notojima-Radwegmore

Notojima-Radweg

Dies ist eine Fahrradroute rund um Satoyama und Satoumi auf der insel Noto, die als landwirtschaftliches Welterbe ausgewiesen wurden. Die Besucher können die traditionelle Lebensweise der Menschen im Einklang mit der Natur und den vier Jahreszeiten erleben.

  • Ian Livingston

    Die gewundenen Straßen der japanischen Insel Noto („Notojima“) eignen sich überall ausgezeichnet zum Radfahren; auch die Reisfelder lassen sich mit dem Rad gut erkunden, genau wie randvolle Gemüsebeete und die Küste des fischreichen Meeres. Die Tour war lang, aber nicht anstrengend, informativ und überhaupt nicht langweilig.

  • Dana Macalanda

    Dies war wohl der Höhepunkt meines Besuchs der Präfektur Ishikawa. Die anregende Radtour an der Küste von Notojima entlang wurde von zwei jungen Männern aus Osaka geführt, die die Großstadt verlassen haben, um näher an der Natur zu sein. Einheimische zeigten uns ihre Fischerboote und Höfe und erzählten von Wildschweinen, die ihre Ernte gefressen hatten - ein unmittelbarer und seltener Einblick in das Leben der Menschen vor Ort.

Gästehaus Sansuiso

  • Ian Livingston

    Jedes Abendessen im Gästehaus Sansuiso ist ein Ereignis, bestehend aus fangfrischem schimmerndem Fisch aus dem Meer vor der Tür. Mein Essen lag auf einem Holzboot voll frischem Sashimi und Beilagen wie glasierter Gelbschwanzmakrele mit Rettich. Eine der besten Mahlzeiten, die ich je hatte.

    Das Gästehaus Sansuiso ist ein Traum. Jedes der vier schönen Strohmattenzimmer bietet Platz für eine vierköpfige Familie. Der freundliche Eigentümer spricht kaum Englisch. Seine Familie kommuniziert ebenfalls vor allem mit Lächeln und Gastfreundlichkeit, die je nach Saison einen Ausflug zum Fischerboot eines Nachbarn einschließt, um phosphoreszierende Krustentiere und Glühwürmchen im Dunkeln zu bestaunen.

  • Dana Macalanda

    Der Inhaber von Sansuiso ist Koch, Fischer, Taucher und der Vater von drei wunderbaren Kindern - und er ist ein hervorragender Küchenchef. Es kommt nicht oft vor, dass die Person, die Ihnen das Abendessen zubereitet, einen Teil davon noch am selben Morgen selbst gefangen und vorbereitet hat. Die Mahlzeit war extravagant, und besonders das Sashimi-Boot mitsamt senem Blumenarrangement war ein traumhafter Anblick.

    Hier müssen Sie hin. Sie können im Reisebüro buchen, ein Auto mieten und hinfahren. Nicht nur das köstliche Essen, sondern auch die traditionellen Zimmer und die heißen Quellen werden Sie absolut verwöhnen.

Vierte Tag

Gästehaus Sansuiso

Nahverkehrsbus nach Wakura Onsen-eki (etwa 25 Minuten)
*Je nach Ryokan gibt es ein Shuttlewagen bis zum Bahnhof Wakuraonsen.

Noto Tetsudo: Bahnhof Wakura Onsen --> Anamizu Station (etwa 1 Stunde, 680 Yen)

  • Dana Macalanda

    Die ruhige Fahrt zurück zum Festland begann mit einer bunten Lok, die in eine Folie mit Anime-Mädchenfiguren gehüllt war - ein witziger Kontrast zur ländlichen Schönheit der Gegend.

Hokutetsu-Okunoto-Bus
Anamizu Ekimae --> Wajima Ekimae (etwa 55 Minuten, 760 Yen)

  • Ian Livingston

    Es hat mir großen Spaß gemacht, Wajima mit dem E-Bike unter dem warmen Sommerhimmel zu erkunden. Die kompetente Organisation unseres Wajima-Besuchs ist ein Zeichen für die gute Tourismusinfrastruktur von Wajima wie auch von Japan insgesamt.

  • Dana Macalanda

    Der ehemalige Bahnhof Wajima ist jetzt ein Besucher-Infozentrum mit Geschenkeladen, Gepäckaufbewahrung und E-Bike-Verleih, um Ihnen die Erkundung der Stadt so bequem wie möglich zu machen.

14 Minuten Fußweg

Wajima Morgenmarktmore

Wajima Morgenmarkt

Der morgendliche Markt von Wajima ist einer der drei bekanntesten Morgenmärkte Japans, dessen Geschichte 1.000 Jahre zurückreicht. Damit ist er der älteste Markt des Landes. Etwa 200 Geschäfte säumen die 360 m lange Straße. Frauen von lokalen Bauernhöfen und Fischereien verkaufen frische Meeresfrüchte, Gemüse, verarbeitete Produkte und traditionelles Kunsthandwerk wie etwa Wajima-Lackwaren. Besonders viel Spaß macht es, auf dem Markt zu handeln und ins Gespräch zu kommen.

  • Ian Livingston

    Der Morgenmarkt von Wajima (jeden Morgen von 8 bis 12 Uhr) nahm vor rund 1000 Jahren seinen Anfang. Dies allein ist ein Grund, ihn anzuschauen. Auf meinem kurzen Spaziergang über den Markt konnte ich außerdem ein paar neue Leckereien probieren, darunter einen der egara manju, die kurz danach ausverkauft waren.

    In Anbetracht der versteckten Lage in Wajima, Japan war dies ein leckeres Mittagessen. Ich wählte Tagliatelle mit Noto-Schwein, Sahnesauce und Zucchini von der Tageskarte.

    Die berühmten Lackwaren von Wajima, einem der traditionellen Kunsthandwerke von Ishikawa, werden erst nach einem aufwändigen manuellen Prozess verkauft. Bei Wajima Kobo Nagaya versuchte ich mich daran, schwarze Lackwarenstäbchen für meine Freundin mit Gold zu verschönern. Diese Erfahrung muss man wohl machen, um Lackwaren und den Respekt, den ihre Hersteller in Ishikawa genießen, besser zu verstehen.

    Zwischen Juli und Oktober finden über 200 Volksfeste in Ishikawa statt. Um dies besser zu verstehen, ist das Kiriko-Museum ein lohnendes Ziel. Die Videos der Feste mit lodernden Feuern und begeisterten Zuschauern auf dem Bildschirm erwecken diesen prägenden Aspekt von Ishikawa zum Leben. Die Präsentation im Museum war sehr gut gelungen.

  • Dana Macalanda

    Dieser Tagesmarkt verfügt sogar über eine Einrichtung, an der erworbene Meeresfrüchte noch an Ort und Stelle gegrillt werden können, und ist ein Schlaraffenland für Esslustige. Seine Anfänge reichen rund 1.000 Jahre zurück; damit ist er einer der drei größten und ältesten Märkte Japans.

    Orizzonte, gut versteckt in Wajima auf der Noto-Halbinsel, serviert köstliches italienisches Essen. Das Mittagessen unter einem Lackwaren-Surfbrett (einer Hommage an den verstorbenen Vater des Besitzers, der ein Kunsthandwerker war) bestand aus einer großzügigen Vorspeisenplatte und Pasta, ergänzt durch lokale Zutaten.

    Mein Besuch in der Werkstatt von Wajima Kobo Nagaya und die Teilnahme am dortigen Blattgold-Dekorations-Workshop haben mir Lackwaren näher gebracht. In den monatelangen Herstellungsprozess fließt viel Herzblut, und die kostbaren Stücke gewinnen an Reiz, je besser man sie kennenlernt.

    Dieses beeindruckende Museum zeigt den Stolz und die Begeisterung der Menschen, die diese riesigen kiriko-Laternen herstellen, die typisch für die Volksfeste dieser Region sind.

Wajima Morgenmarkt→Wajima-eki
14 Minuten Fußweg

Hokuriku-Schienenbus: Bahnhof Wajima (Vor dem Bahnhof Wajima) --> Flughafen Noto Satoyama(Noto Satoyama Kuko) (25 Minuten / 590 Yen)
(Furusato Taxi (Sammeltaxi); 900 Yen
Reservierung erforderlich (0768-22-2360))

Flughafen Noto Satoyamamore

Flughafen Noto Satoyama

Dies ist nicht nur ein Flughafen, denn er bietet auch eine Aussichtsplattform, Souvenirläden, ein Restaurant, eine Raststätte („Michi-no-Eki“), eine Touristeninformation und einen Mietwagenschalter.

ANA (ANA Expericence JAPAN Fare) Details anzeigen

Internationaler Flughafen Haneda

  • Ian Livingston

    In Tokyo erlebte ich erneut die Energie einer Weltstadt. In Ishikawa genoss ich ruhige Nächte und erlebte Menschen, die stolz auf ihre traditionellen Leistungen waren. Beide zusammen sind Teil des facettenreichen modernen Japan. Insgesamt hat Japan mir wieder gezeigt, dass es jedem Besucher etwas zu bieten hat - auch solchen, die es zum vierten Mal besuchen. Und ich freue mich schon auf die nächste Reise.

  • Dana Macalanda

    Eine großartige Gelegenheit, Orte weitab von den ausgetretenen Touristenpfaden zu entdecken, die selbst vielen Japanern noch recht unbekannt sind. Die vom relativ neuen Hokuriku-Shinkansen erschlossene Reiseroute hat die ehemals abgeschiedene Westküste zugänglicher gemacht.

    Die Reise ist typisch für einen eher Lifestyle-orientierten Tourismus und lässt den Besucher den Stolz der Einheimischen auf ihre Traditionen, Geschichte und Handwerkskunst spüren. Es wurde deutlich, wie die Menschen hier danach streben, sich unter Wahrung ihrer traditionellen Lebensweise weiterzuentwickeln.

EMPFEHLUNGEN VON ANDEREN REISENDEN

Japan beeindruckt mich immer wieder. Es scheint unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten in Tokyo zu geben, ebenso wie Restaurants für unvergessliche Esserlebnisse. Das Besondere an dieser Reise waren ihre ruhigen Aspekte, leicht erreichbar mit dem Shinkansen in Ishikawa (und besonders Notojima), aber erstaunlicherweise auch inmitten des belebten Tokyo.

Ian Livingston
Beruf: Redakteur, JohnnyJet.com
Wohnort USA
  • Hobby

    Hobbys/Interessen: Essen, Basketball, Dramen der Natur

  • Anzahl der Besuche in Japan

    3

EMPFEHLUNGEN VON ANDEREN REISENDEN

Das Highlight dieser Tour war die grüne Seite Tokyos, die mir gezeigt hat, dass man der Stadt entfliehen kann, ohne sie überhaupt zu verlassen. Hervorragende Führer, gute Drinks und Begegnungen mit tollen Menschen sorgten für ein Erlebnis, das vielen Leuten gefallen dürfte.

Dana Macalanda
Redakteur
Wohnort Tokyo
Heimatland: USA
  • Hobby

    Lesen, Fotografie

  • Länge des Aufenthalts in Tokyo

    Drei

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